Doping im Golf - Nein Danke! Muss nicht sein.

“Golf goes Olympia“

Golf soll ab 2016 olympisch werden. Um hierfür die Vorraussetzungen und Richtlinien des IOC´s zu entsprechen, müssen alle beteiligten Verbände und Organisationen, wie USGA, R&A, PGA´s und auch der DGV, sowie die Teilnehmenden Sportler eine Anti-Doping-Charta unterschreiben.

„Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB)* und das IOC haben in ihren Aufnahmeordnungen festgeschrieben, dass die Spitzenfachverbände sowie die Sportverbände u.a. folgende Voraussetzungen erfüllen müssen, um als Mitglied für 2016 aufgenommen werden zu können:
„...Die Sportart muss die Einhaltung ethischer Werte wie z.B. Fairplay, Chancengleichheit, Unverletzlichkeit der Person und Partnerschaft durch Regeln und/oder ein System von Wettkampf- und Klasseneinteilungen gewährleisten. Dies ist nicht gegeben bei Sportarten...die eine tatsächliche ... Körperverletzung bei Einhaltung der gesetzten Regeln beinhalten.*“

Schmerzmittel gehören auf die Doping Liste:
19 % aller Turnierteilnehmer greifen auf Schmerzmittel zurück*.

Auf Nachfrage bei Herrn D. Müser, Mitarbeiter der NADA ergab seine Betrachtungsweise Deckungsgleichheit mit der von Herrn Dr. Hans Geyer, Zentrum für Präventive Dopingforschung, Köln, dass Schmerzmittel, die bei verletzten Sportlern** zur Leistungssteigerung führen auf die Dopingverbotsliste gehören. (*US Golf OPEN 2008/ doppelter Tibiabruch des Siegers/ TV Interview „ich habe was gegen die Schmerzen genommen“).

Leistungsteigerung/Doping durch Schmerzmittel ist gegeben, sofern Bewegungsabläufe bei Verletzungen ohne Schmerzmittel nicht in der selben Qualität ausgeführt werden könnten als unter der Einwirkung von Schmerzmitteln.

Ziel der Argumentation: Gesundheitsprävention für Jugendliche und Erwachsene: Es geht beim Beispiel der US Open 2008 nicht um den Sportler als Person oder die Fehler der Vergangenheit, sondern um am situativen Beispiel deutlich zu machen, dass die Verbände Golf-Sportler „ungewollt“ zum Medikamentenmissbrauch treiben statt aktiv Gesundheitsprävention zu fördern.

WADA ist nicht konsequent: Dass die Welt Anti Doping Agentur’ im Bereich Doping durch Schmerzmitteln so inkonsequent ist können viele die sich mit dem Thema aufrichtig beschäftigen nicht nachvollziehen.
Da ein Sportler berechtigter Weise schon zum Dopingsünder gehört, sofern er z. B. nur 10 Minuten die Dopingkontrolle verpasst, ist die Inkonsequenz der WADA zum Thema Leistungssteigerung durch Schmerzmittel, nicht mehr nachzuvollziehen.

Somit wird von der WADA und „notgedrungen“ auch von den Verbänden etc. Doping durch Schmerzmittel gedulde und gefördert. Ein Zustand, der die ansonsten sehr gute Arbeit der Anti Doping Aktivitäten der WADA und von den Verbänden paradox erscheinen lässt.“

Ich empfehle den Golfverbänden und dem Golflehrwesen, als eine Alternative zum Doping aktive Gesundheitsprävention durch die Reduktion von schädlichen Torsionen und Scherkräften, die übrigens überwiegend nach dem Treffmoment auftreten, zu fördern. (**19% aller Turnierteilnehmer nehmen Schmerzmittel* im Golfsport, Quelle: Golf Digest, 2006 Golfer Health Study, Seite 6.).

Ja zu Olympia:
Olympia ist für die weitere gesellschaftliche und sportliche Entwicklung des Golfsports extrem wichtig, somit JA zu Olympia 2016. Der Golfsport, der das sogenannte „Spirit of the Game“ als Fundament der Regeln und Etikette auf die Fahnen geschrieben hat, sollte mit gutem Beispiel vorangehen und Medikamentenmissbrauch im Golf ergänzend zu den Regelungen der WADA untersagen.

Optimierung der Biomechanik
Die meisten Verletzungen im Golf resultieren aus den schädlichen Torsionen und Scherkräften. Diese bei gleicher oder sogar besserer Schwungqualität zu reduzieren ist mit der von mir entwickelten Free – Release Methode gelungen.
An der Eberhad Karls Univeristät in Tübingen konnten wir 2005 und 2007 Belastungsmessungen der unterschiedlichen Schwungmethoden vornehmen. Resultat, die Stressbelastungen sanken durch die FRM am Sprunggelenk, Knie- und Hüftgelenk zwischen 85 und 99 %.

2009 haben wir den bekannten Smash Faktor objektiver gestaltet und ein Bündel aussagekräftigere Schwungqualitätsfaktoren zum Smash7 zusammengefasst. Der Smash 7 besteht aus Schlägerkopf- und Ballgeschwindigkeit, Spinn Rate des Golfballs, durchschnittliche Sidelineabweichung, Distanz, Stressbelastung und dem motorischen Vereinfachungsfaktor.

Die herkömmliche Golfschwungmethode und Free Release sollen nunmehr bei 1050 Golfern mit Smash7 verglichen werden.
Die ersten Erhebungen dieses Feldversuchs haben eindeutig ergeben, dass die Free Release Methode in allen Faktoren bessere Ergebnisse aufzuweisen hat als die herkömmliche Golfschwungmethode.

Folglich gibt es keinen Grund mehr dass sich Golfer durch die unheimlichen Belastungen die während des Golfschwungs entstehen kurz- oder mittelfristig selbst verletzen.

Lehrnfortschritt steigt 8:3

Jeder Maschinenbaustudent lernt im ersten Semester dass Drehungen um stabile Achsen effizienter sind als Drehungen um Achsen die sich während eines dynamischen Bewegungsprozess, die beim herkömmlichen Golfschwung auftretend, biegen und verdrehen.

In der Biomechanik definiert man die Schwierigkeit einer Bewegung durch mögliche Freiheitsgrate. Das sind Bewegungsmöglichkeiten, die als Fehlerursachen in Frage kommen. Je mehr Freiheitsgrade eine Bewegung hat je schwieriger ist der Bewegungsablauf. Durch die FRM werden diese Faktoren im Verhältnis 8:3 reduziert. D. h. der Lernfortschritt mit FRM ist um ein vielfaches größer – die Golfstunde des Teaching Professionals wird signifikant wertvoller.

Jeder Golflehrer will seinem Schüler den gesündesten, effizientesten und einfachsten Lehrweg vermitteln. Die Optimierung der Golfbiomechanik und Hardware, die den Golfschwung gesünder macht, werden die großen Themen der nächsten Jahre sein, da es sich keine Organisation leisten sollte, 20 % der Turnierteilnehmer zum Medikamentenmissbrauch zu drängen – vor allem nicht, sofern es hierzu funktionale Alternativen gibt.

Viele Grüsse

Frank Drollinger
Golf Biomechaniker

United Golfers GmbH
Carl-Benz-Str. 6
75217 Birkenfeld / Germany
Phone: +49 (0) 700 - 33 44 55 44
Phone: +49 (0) 7231 - 28 14 68 - 0
Fax: +49 (0) 7231 - 28 14 68 - 19
IQ300@FREE-RELEASE.com
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