Noch druckfrisch ist die Broschüre, die der GMVD zur Einführung des
Graduierungssystems zum „Certified Club Manager“ herausgibt. Sie vermittelt einen detaillierten Überblick über das Klassifizierungssystem, mit dem das Berufsbild „Clubmanager“ zukünftig viel klarer differenziert werden kann.
Das rund 30 Seiten starke Werk informiert umfassend über das neue Graduierungssystem zum „Certified Club Manager“, kurz CCM, das der Golf Management Verband Deutschland in diesem Jahr einführt. „Mit dem Graduierungssystem setzt der GMVD einen wichtigen Meilenstein in der seit ängerem von vielen Seiten geforderten Konkretisierung des Berufsbilds“, erläutert GMVDPräsident Matthias Nicolaus. „Es freut uns sehr, dass wir mit der Broschüre nun einen wichtigen Orientierungsrahmen bieten können“.
Die Broschüre enthält die für die Teilnehmer am Graduierungssystem wichtige Graduierungsordnung sowie detaillierte Erläuterungen dazu. In der Rubrik Vorbemerkungen“ wird das Graduierungssystem ausführlich erklärt, die „Erläuterungen zur Graduierungsordnung“ geben wichtige Informationen zu Aufbau und Funktion des Graduierungssystems. Außerdem finden sich dort Berechnungsmodelle, die das System veranschaulichen. Zur Graduierungs-ordnung gehören darüber hinaus noch die wichtigen Bewertungsverzeichnisse, die den Teilnehmern als Grundlage für ihre Einstufung dienen.
Beim GMVD Graduierungssystem handelt es sich um ein Bewertungssystem, mit dem einerseits Qualifikationsanforderungen des Arbeitsmarkts und andererseits deren Erfüllung durch im Golfmanagement tätige Verbandsmitglieder festgestellt werden. Es basiert im Wesentlichen auf der künftigen Differenzierung des Begriffs „Clubmanager“ in vier Qualifikationsstufen. Unter dem geschützten Titel „Certified Club Manager“ werden im Golfmanagement aktiven Verbandsmitgliedern je nach Qualifikations- und beruflichem Erfahrungshintergrund die aufeinander aufbauen-den Graduierungsstufen „CCM 4, CCM 3, CCM 2 und CCM 1“ zur freiwilligen Einstufung angeboten.
Der GMVD hat zur Qualitätssicherung der Systemergebnisse die anderen
Spitzenverbände, namentlich den BVGA und den DGV, eingeladen, sich jeweils über einen Sitz im Graduierungsausschuss einzubringen und zukünftig Ausbildungsmaßnahmen und Graduierungsanforderungen gemeinsam mit dem GMVD abzustimmen. Eine Zusage des DGV liegt bereits vor, eine endgültige Zustimmung des BVGA stand bei Redaktionsschluss noch aus.
Clubmanager werden als erstes bewertet
„Die Einführung des Graduierungssystems zum CCM stellt die Grundlage für ein einheitliches, von den Golfverbänden gemeinsam getragenes Aus- und
Weiterbildungssystems im Golfmanagement dar“, erklärt GMVD-Präsident Matthias Nicolaus. Mit dem Graduierungssystem bietet der GMVD als Berufsverband sowohl Berufsangehörigen als auch den Betreibern von Golfanlagen einen effektiven, vor allem aber einen einheitlichen Orientierungs-rahmen bei der Ausschreibung offener Stellen und der Gewinnung wirklich passend qualifizierter Bewerber.
Erster und wichtigster Schritt ist zunächst die Erfassung der Clubmanager-Ebene (CCM 4 bis CCM 1). Die Ebenen CCT (Certified Club Trainee) und CCA (Certified Club Assistant) sind in Vorbereitung.
Der Verband hat als Referenz an die besonderen Eingangsvoraussetzungen
insbesondere von dienstälteren Berufsangehörigen für diese Gruppe ein umfangreiches Konzept an Übergangsregelungen entwickelt und wird dies nur ausnahmsweise und nur als so genannte Übergangsregel für diejenigen Antragsteller ermöglichen, die ihren Antrag bis spätestens 30. September 2008 (Posteingang, Ausschlussfrist) bei der Geschäftsstelle des GMVD nachweislich eingereicht haben.
Die Broschüre wird jedem ordentlichen GMVD Mitglied mit den für die Graduierung wichtigen Unterlagen zugeschickt. Die Antragsunterlagen sollten Graduierungsteilnehmer sobald wie möglich, bis spätestens zum 30. September 2008 (Posteingang, Ausschlussfrist), an die GMVD Geschäftsstelle zurück-schicken.