Personelle Veränderungen im Präsidium des GV NRW e.V.

Bild von Personelle Veränderungen im Präsidium des GV NRW e.V. Mit über 115.000 Mitgliedern rangiert der GV NRW e.V. nur knapp hinter dem Bayerischen Landesverband (über 120.000 eingetragene Golfer). In Insiderkreisen ist der GV NRW e.V. auch über die Landesgrenzen hinaus bekannt für seine kontinuierliche, harmonische, sportlich erfolgreiche und finanziell solide Arbeit. Ein Indiz hierfür ist unter anderem das 20-jährige Dienstjubiläum des Geschäftsführers André Pastoors. Kein anderer Landesverband kann auf einen ähnlich langen Zeitraum der zuverlässigen Mitarbeit und fachkundigen geschäftlichen Leitung im Bereich des Amateur-Golfsports zurück blicken. Als Ergebnis der sportlichen Arbeit seien an dieser Stelle die derzeit erfolgreichsten deutschen Profis genannt – Martin Kaymer, Marcel Siem, Bettina Hauert, Denise-Charlotte Becker, Caroline Masson, Sandra Gal – , die ausnahmslos aus der Kaderschmiede des GV NRW e.V. stammen.

In NRW ruhen sich die Verantwortlichen jedoch keineswegs auf ihren Lorbeeren aus, sondern sie bemühen sich zeitnah um die gewissenhafte Ausbildung und Einarbeitung junger, fachkundiger und engagierter Funktionäre. Nachdem Landestrainer Günter Kessler sein Zepter bereits an den eigens ausgebildeten Hauke Wagner übergeben hatte, verabschiedete sich nach gemeinsamen 15 Jahren zeitgleich Uwe Niemietz als Landesjugendwart. In nahezu perfekter Symbiose leiteten Niemietz und Kessler alle Jugendangelegenheiten vom Breitensport bis zum Leistungs- und sogar Profisport. Vom Verbandstag wurde Uwe Niemietz einstimmig als Beisitzer in das Präsidium gewählt, so dass seine Kompetenz auch weiterhin in die Verbandsarbeit einfließen kann.

Das Ehrenamt des Landesjugendwarts hat nun der 47-jährige Stephan Krämer angetreten. Er ist seit 4 Jahren Mitglied im Jugendausschuss des GV NRW e.V. Golferisch ist Stephan Krämer in Köln-Refrath beheimatet. Mit „väterlicher Fürsorge“ bereitete Uwe Niemietz seinen Nachfolger Krämer rund 2 Jahre lang auf die Jugendarbeit auf Landesebene vor. Krämer: “Ich habe bereits zahlreiche Jugendtermine des GV NRW e.V. besucht und werde gerne das bewährte Konzept von Günter Kessler und Uwe Niemietz übernehmen. Wir werden sicher einige Veränderungen an den Trainingsstrukturen aufgrund der geänderten Schulpolitik durchführen müssen. Desweiteren möchte ich gemeinsam mit dem Jugendausschuss nach Möglichkeiten suchen, eine sportliche Förderung über das 16. Lebensjahr hinaus auf Landesebene einzuführen.“ Stephan Krämer wurde einstimmig vom Verbandstag in das Präsidium des GV NRW e.V. gewählt und hat damit auch offiziell den Vorsitz des Jugendausschusses übernommen.


Ebenfalls einstimmig entschied der Verbandstag die Wahl von Rechtsanwalt Dr. Jens Hausmann zum Präsidiumsmitglied. Der ehemalige Nationalspieler (1983-86) und zweifache Familienvater engagiert sich seit dem vergangenen Jahr im Jugendausschuss des GV NRW e.V.. Sowohl in NRW als auch beim DGV hat Hausmann in seiner Jugend die möglichen Förderungen durchlaufen und spielte sowohl im NRW-Länderpokal-Team als auch in der Jungen- und Junioren-Nationalmannschaft. Von 1987 bis 1992 war er Kapitän der Jugend- Länderpokalmannschaft und der Jungen- und Juniorenmannschaften des DGV. Seine Tochter Sophie wird derzeit im D3-Kader trainiert, so dass Hausmann sowohl selbst als aktiver Golfer, als auch als Vater golfbegeisterter Kinder um die Belange des Jugend- und Leistungssports weiß. Nach seinen golferischen Anfängen im GC Tecklenburger Land und seiner leistungsorientierten Zeit im Düsseldorfer GC ist Jens Hausmann heute Mitglied und Jugendkoordinator im Vorstand des GC Münster-Tinnen.

Nicht mehr zur Wiederwahl stellte sich Joachim Woehe. 15 Jahre lang war Woehe als hauptamtlicher DGV-Wettspielleiter im Einsatz. Seit 1996 ist der Offizier a.D. im Präsidium des GV NRW e.V. und stand 15 Jahre lang als Vize-Präsident mit Rat und Tat zur Verfügung. Woehe galt stets als korrekt, fair, sattelfest in Regelangelegenheiten, wurde Platzrichter und später auch R&A-Spielleiter. Im DGV übernahm er die Ausbildung der DGV-Platzrichter und jedermann wusste, dass eine von ihm getroffene Entscheidung immer bestehen blieb. Der Autodidakt, der niemals eine Golfstunde nahm, spielt bis heute einstellig – sein Heimatclub ist der GC Rhein-Sieg.

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